Die Dokumentationsreihe der Berliner Geschichtswerkstatt über Menschen, die sich im Verein zur Berliner Geschichte engagieren, ist um ein weiteres Kapitel reicher. In dem knapp 15-minütigen Film wird Sonja M. interviewt, Tochter einer kommu-nistischen Widerstandskämpferin, in Ost-Berlin aufgewachsen und in den 1980ern nach West-Berlin übergesiedelt.
In dieser Filmreihe erzählen Menschen, warum sie sich für Geschichte interessieren und wie ihre individuelle Biografie mit dem großen Ganzen verflochten ist. „An der Geschichte kann etwas nicht stimmen …“ begegnet einem öfter in Familienerzählungen. Das nähere Hinschauen führt oft auf abenteuerliche Wege, ist eine detektivische Recherche, ein Puzzle, das zusammengesetzt werden muss.
Die Kurzfilme sollen anregen, sich mit historischen Themen auseinanderzusetzen, da die „große Geschichte“ immer auch etwas mit der eigenen Geschichte zu tun hat. Die Reihe der Interviews mit Geschichtsaktivisten wird fortgesetzt.
