Eine Brücke für Rosa L. – Die Geschichte der Namensgebung für den Rosa-Luxemburg-Steg

Manchmal dauert es eben etwas länger. Die neue Veröffentlichung der Berliner Geschichtswerkstatt dokumentiert ein Langzeitprojekt des Vereins: Von der ersten Forderung im Jahr 1986, die neu zu errichtende Brücke über den Landwehrkanal möge den Namen von Rosa Luxemburg tragen, vergingen bis zur Umsetzung 26 Jahre. Die Brücke, an der am 15. Januar 1919 die sozialistische Politikerin tot oder halbtot in der Landwehrkanal geworfen worden war, trägt seit September 2012 den Namen Rosa-Luxemburg-Steg. Das Buch dokumentiert den langen und mühseligen Kampf der Berliner Geschichtswerkstatt um die Namensgebung, der schließlich erfolgreich war. Dass es nun noch einmal 14 Jahre bis zur Veröffentlichung der Dokumentation gedauert hat, passt zum Ganzen.

Eine Brücke für Rosa L. – Die Geschichte der Namensgebung für den Rosa-Luxemburg-Steg. 2026, 98 Seiten. Hier kann das Buch zum Preis von 9,80 Euro bestellt werden.

Das Buch wird am Montag, den 30. März 2026 um 19 Uhr in einem Werkstattgespräch im Laden der Berliner Geschichtswerkstatt vorgestellt.