Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin-Schöneberg,
U-Bahnhof Eisenacher Straße
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee 15. Januar
Am 28. Dezember 2021 ordnete das Oberste Gericht der Russischen Föderation wegen angeblicher Verstöße gegen das „Gesetz über ausländische Agenten“ die Zwangsauflösung von Memorial International, dem Dachverband des Memorial-Netzwerks, an. Einen Tag darauf wurde das Menschenrechtszentrum von Memorial zwangsaufgelöst. Russlands wichtigster Menschenrechts- und Geschichts-aufarbeitungsbewegung wurde so ein heftiger Schlag versetzt. Zwei Monate später erfolgte Russlands Überfall auf die Ukraine. Zahlreiche Aktive verschiedener Memorialorganisationen aus ganz Russland flohen ins Ausland, auch nach Berlin.
Die Berliner Geschichtswerkstatt knüpft an die zu diesem Thema in Kooperation mit dem Bürgerkomitee 15. Januar durchgeführten Veranstaltungen am 21. Februar 2022, 20. Februar 2023 und 29. Mai 2025 an.Wie steht es im fünften Jahr nach dem Verbot der Geschichtsaktivisten, mit denen die Berliner Geschichtswerkstatt bereits Mitte der 1980er Jahre Kontakt hatte.
Referenten: Anke Giesen, Vorstandsmitglied Memorial Deutschland e.V. und
NN. Memorial International
Moderation: Jürgen Karwelat, Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

