Dreilinden. Ein Bosch-KZ in Kleinmachnow

Die Bosch-Tochter Dreilinden Maschinenbau GmbH war ein Rüstungsbetrieb in Kleinmachnow. Sie setzte Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge ein, darunter viele Frauen aus dem Warschauer Aufstand. Angela Martin und Ewa Czerwiakowski haben Interviews mit ihnen geführt, die Firmengeschichte recherchiert und dazu zwei Bücher veröffentlicht. Angela Martin und Hanna Sjöberg haben zwei Ausstellungen erarbeitet. Am Ort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers gibt es seit 2006 ein Erinnerungszeichen.

Die Ausstellung "Bosch: Zwangsarbeit für eine Rüstungsfabrik in Kleinmachnow" von Angela Martin und Hanna Sjöberg war vom 31. Januar bis 18. Mai 2008 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide zu sehen (Einladung).

Werksausweis einer ehemaligen polnischen Zwangsarbeiterin
Ausschnitt aus Gedenktafel für Zwangsarbeiter
Ausstellung zur Zwangsarbeit bei Bosch-Dreilinden in Kleinmachnow