Vorträge und Gespräche zum Buch:
"Ich sah den Namen Bosch." Polnische Frauen als KZ-Häftlinge
in der Dreilinden Maschinenbau GmbH
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Dienstag, 16. April 2002, 20 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon,
Vortrag Angela Martin: "Uns ist die Jugend gestohlen worden". Schicksale polnischer Zwangsarbeiter in einer Rüstungsfabrik bei Berlin.
Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz S/U Rathaus Steglitz, Bus 148, 180, 181, 383
In der Schwartzschen Villa zeigt derzeit der Arbeitskreis Nationalsozialismus in Steglitz
die Ausstellung: Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945. Beispiele aus Steglitz-Zehlendorf
Öffnungszeiten: Di - Fr und So 10.00 bis 18.00, Sa 14.00 bis 18.00
Infos: Ausstellungszyklus des Arbeitskreises Berliner
Regionalmuseen
Donnerstag, 25. April 2002, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Lebenszeugnisse. Zwangsarbeit in der Dreilinden Maschinenbau GmbH Kleinmachnow. Wolfgang Benz im Gespräch mit Angela Martin.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung und dem Metropol Verlag
Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin-Mitte
Eintritt 5 Euro/ erm. 3 Euro
Herbst 1944: Zwei Transporte mit jeweils etwa 400 polnischen Frauen aus dem KZ Ravensbrueck kommen in Kleinmachnow an. Sie werden als
Zwangsarbeiterinnen in der Dreilinden Maschinenbau GmbH eingesetzt, einer Tochtergesellschaft des Bosch-Konzerns. Im Auftrag des
Reichsluftfahrtministeriums und unter strengster Geheimhaltung gegründet, ist das Unternehmen schnell expandiert, 1944/45 beschäftigt es etwa 5.000
Menschen, darunter 2.500 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die Zubehör für
Flugzeugmotoren produzieren.
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Projektes "NS-Zwangsarbeit"
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