Ausstellung der Geschichtswerkstatt Neu-Tempelhof, Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
Samstag, den 10. Oktober 2026, und Sonntag, den 11. Oktober 2026, jeweils 12 bis 18 Uhr, Großer Saal des Gemeindehauses der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Tempelhof im Badener Ring 23, 12101 Berlin
Zum dritten Mal lädt die Geschichtswerkstatt Neu‑Tempelhof zu ihrer Herbstausstellung ins Gemeindehaus am Badener Ring ein. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren historische und aktuelle Ansichten den Wandel des Kiezes sichtbar gemacht haben, steht die diesjährige Ausstellung im Zeichen historischer Postkarten. In großformatigen Drucken werden sowohl die Bildseiten als auch die Rückseiten mit ihren transkribierten Texten gezeigt.
Mit viel detektivischer Arbeit hat die Geschichtswerkstatt die alten Handschriften entziffert, transkribiert und wieder lesbar gemacht. So erfahren die Besucherinnen und Besucher nicht nur, wie Neu-Tempelhof einst aussah, sondern erhalten zugleich einen unmittelbaren Eindruck vom Leben der Menschen, die damals hier zu Hause waren – von alltäglichen Grüßen und kurzen Nachrichten bis hin zu berührenden Momenten.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Multimedia-Show sowie ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Zur Eröffnung berichtet der Kiez-Historiker Hans-Ulrich Schulz über seine beeindruckende Postkartensammlung. Mitglieder der Geschichtswerkstatt stehen für Gespräche und Fragen zur Geschichte von Neu-Tempelhof zur Verfügung, und der Stadtforscher Miklas Weber zeigt Wege auf, wie sich die Geschichte des eigenen Hauses erforschen lässt.
Für Kinder gibt es eine eigene Station: Sie können selbst ausprobieren, alte Postkartengrüße in Kurrentschrift zu entziffern und eigene Texte in dieser alten Schrift zu schreiben. Bei Kaffee und Kuchen ist zudem Raum für Begegnung und Austausch.
Die Ausstellung wird mit Mitteln der Regionalkasse Tempelhof gefördert. Der Eintritt ist kostenfrei. Der Zugang ist barrierefrei.

