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SUMMARY:Neu-Schöneberg am Scheideweg – zwischen Dorf und Textilmetropole
DESCRIPTION:BezirksTouren der Museen Tempelhof-Schöneberg \n\n\n\nKiez-Tour mit Marita Filipowsky\, Berliner Geschichtswerkstatt e.V \n\n\n\n \n\n\n\nAls Friedrich II. 1750 beschloss\, Berlin als größten Textilstandort weltweit auszubauen\, benötigte er dazu böhmische Weberfamilien. Für sie ließ er 20 Häuser errichten: Neu-Schöneberg entstand. Nicht nur er staunte über das rasante Wachstum in den Folgejahren. Als 1861 wiederholt der Berliner Magistrat seine Vorschläge zur Eingemeindung Schönebergs nicht durchsetzen konnte\, traf dieser eine gravierende Entscheidung hinter dem Rücken des Gemeinderates. \n\n\n\nTreffpunkt: Berliner Geschichtswerkstatt\, Goltzstraße 49\, 10781 BerlinInfo und Anmeldung: https://museen-tempelhof-schoeneberg.de/bezirkstouren/
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SUMMARY:Kein Kind von hier - ein Kleinmachnow-Krimi
DESCRIPTION:Lesung mit der Autorin Ann Rose\, anschließend Diskussion mit der Historikerin Angela Martin \n\n\n\nBerliner Geschichtswerkstatt\, Goltzstraße 49\, 10781 Berlin \n\n\n\nKriminalromane mit Lokalkolorit sind in den letzten 20 Jahren immer beliebter geworden. In dem Krimi von Anne Rose geht es um Kleinmachnow\, einen gutbürgerlichen Vorort südlich von Berlin. Dort wird Arek Pwalicka\, der eigentlich in Warschau wohnt\, tot aufgefunden. Alles deutet auf ein Verbrechen im Drogenmilieu hin. Doch die ermittelnde Kommissarin Fanny Gärtner bemerkt\, dass der Tote nicht zufällig in Kleinmachnow war. Je näher sie der Wahrheit kommt\, desto deutlicher wird: Der Mord ist Teil einer Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg\, die nie erzählt werden durfte. Und Fanny Gärtner selbst ist tiefer darin verstrickt\, als sie ahnt. \n\n\n\nIm Zentrum des historischen Teils der Handlung steht eine junge Polin\, die 1944 aus dem Warschauer Aufstand zunächst in das KZ Ravensbrück und dann nach Kleinmachnow in die Dreilinden Maschinenbau GmbH verschleppt wurde. Kommissarin Gärtner legt bei ihren Ermittlungen Spuren frei\, die bis in diesen dunklen Teil der Geschichte reichen. \n\n\n\nDie Geschichte der Dreilinden Maschinenbau GmbH hat die Historikerin Angela Martin recherchiert. In dieser geheimen Rüstungsfabrik des Bosch-Konzerns mussten etwa 5000 Menschen Zubehör für Flugzeugmotoren fertigen\, darunter insgesamt 2800 Zwangsarbeiter:innen\, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Wie die polnische Heldin im Roman von Ann Rose wurden tatsächlich etwa 800 polnischen Frauen 1944 in das Bosch-Werk Kleinmachnow verschleppt. Dort hatte die Firma eigens für sie ein Konzentrationslager eingerichtet. Angela Martin hat mit zahlreichen Überlebenden gesprochen. \n\n\n\nAnn Rose wird aus dem Roman lesen und mit Angela Martin über dokumentierte Geschichte und literarische Verarbeitungen sowie über Erinnerungskultur und lokale Geschichtsschreibung diskutieren. \n\n\n\nEinführung und Diskussion: Angela Martin\, Autorin des Buchs „Ich sah den Namen Bosch“\, Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in der Dreilinden Maschinenbau GmbH\, herausgegeben von der Berliner Geschichtswerkstatt\, Berlin: Metropol Verlag\, 2002 \n\n\n\nModeration: Jürgen Karwelat\, Berliner Geschichtswerkstatt e.V. \n\n\n\nDer Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig \n\n\n\nAnn Rose: Kein Kind von hier – ein Kleinmachow-Krimi\, 2016\, 312 SeiteneBook | amazon | Euro 9\,99 | ISBN 978-3-9828440-9-1
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SUMMARY:BezirksTOUR: Von Hundekuchenproduktion über Telekommunikation bis Filmindustrie – Der Industriestandort Tempelhof im Wandel
DESCRIPTION:Blick auf den Turm des Ullsteinhauses\, 2026\, © Dagmar Giesecke\n\n\n\nVeranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin\, Abteilung Schule\, Sport\, Weiterbildung und Kultur\, Amt für Weiterbildung und Kultur\, Fachbereich Kunst\, Kultur\, Museen \n\n\n\nObwohl die Gemeinde Tempelhof seit den 1870er Jahren perspektivisch als Wohngebiet ausgebaut werden sollte\, wurde sie mit der Anbindung an die Ringbahn 1871 und der Eröffnung des Teltowkanals 1906 als Industriestandort attraktiv. Nahe und direkt am Teltowkanal siedelten sich schnell Produktionsstätten unterschiedlicher Couleur an. Einige der ehemaligen Industriestätten stehen heute unter Denkmalschutz\, andere sind verschwunden. Ein Spaziergang zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Teltowkanal spiegelt die Anfänge\, die Veränderung und das Jetzt. \n\n\n\nFührung: Dagmar Giesecke (Berliner Geschichtswerkstatt e.V.) \n\n\n\nTreffpunkt: ehemaliges Straßenbahndepot\, Friedrich-Wilhelm-Straße 17-19\, 12103 Berlin \n\n\n\nAnmeldung & Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist eine Anmeldung bis einen Werktag vor der Tour erforderlich.
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SUMMARY:BezirksTOUR: Blitzlichter zur Tempelhofer Geschichte. Leben und Sterben zwischen Dorfkirche\, Bosepark und Dorfstraße
DESCRIPTION:Historische Postkarte Stolbergstraße\, 1914\, Quelle: Uli Schulz\n\n\n\nVeranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin\, Abteilung Schule\, Sport\, Weiterbildung und Kultur\, Amt für Weiterbildung und Kultur\, Fachbereich Kunst\, Kultur\, Museen \n\n\n\nBerlinicke\, Dunkel und Gaessner sind Namen\, die noch heute zu Tempelhof gehören und die Geschichte geprägt haben. Auch Straßennamen erinnern an sie. Skizzenhafte Berichte und Anekdoten lassen den Wandel zwischen dörflichem Leben im 19. Jahrhundert und städtischer Eingliederung bis Mitte des 20. Jahrhunderts erahnen. \n\n\n\nFührung: Dagmar Giesecke (Berliner Geschichtswerkstatt e.V.) \n\n\n\nTreffpunkt: Dorfkirche Tempelhof\, Parkstraße 5\, 12103 Berlin \n\n\n\nAnmeldung & Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist eine Anmeldung bis einen Werktag vor der Tour erforderlich.
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SUMMARY:Die Rote Insel - Geschichte eines ehemaligen Schöneberger Arbeiterviertels
DESCRIPTION:    \n\n\n\nStadtteilführung in Kooperation mit der Volkshochschule Tempelhof-SchönebergReferent: Dr. Andreas Bräutigam\, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.Das Areal zwischen den Gleisanlagen der Nord-Süd-Bahn S2 (die ehemalige Anhalter und Dresdner Bahn)\, der Wannseebahn S1 (die ehemalige Potsdamer Bahn) und der Ringbahn wird landläufig als “Insel“ bzw. seiner historischen Eigenschaft eines proletarischen Wohnquartiers wegen als “Rote Insel“ bezeichnet. Die Weltgeschichte von 100 Jahren ist hier wie in einem Brennspiegel verdichtet: Militär- und Eisenbahngeschichte\, Industrieansiedlung und Massenwohnungsbau\, die Politik der großen und kleinen Leute\, Arbeiterbewegung\, Faschismus und Widerstand haben Spuren in der Lokalgeschichte hinterlassen. Diese werden in einem ca. 2\,5-stündigen Rundgang durch den Kiez wiedergefunden und erläutert.Treffpunkt für angemeldete Teilnehmende: Kolonnenstr./Ecke Cheruskerstr. vor der “Bio-Insel“\, direkt am S-Bhf. Julius-Leber-Brücke. \n\n\n\n \n\n\n\nAnmeldung bei der VHS notwendig:Kursnummer:    TS101.013HEntgelt:               8.36 EURErmäßigt:           5.68 EUR
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SUMMARY:Die Millionenbauern von Schöneberg. Auf den Spuren einer Familiengeschichte 
DESCRIPTION:Stadtteilführung in Kooperation mit der Volkshochschule Tempelhof-SchönebergReferentin: Marita Filipowsky\, Berliner Geschichtswerkstatt e.V. \n\n\n\nLauscht man den heutigen Erzählungen der Schönebergerinnen und Schöneberger und fragt nach der historischen Entwicklung des Ortes\, erfährt man sogleich die gesamte Geschichte von den einfachen Bauern\, die in der Alt-Gemeinde durch Landverkäufe über Nacht zu Millionären wurden! Aber woher kamen sie und war dies der einzige Grund für den unermesslichen Reichtum? Folgt man den Aussagen der Geschichtsforschung\, so muss es wohl eine Art Bodenreform zwischen den Jahren 1824 und 1841 gegeben haben. Dies zog einige besser gestellte Familien (aus heutiger Sicht würde man sie wohl Spekulanten nennen) in das noch ländliche Schöneberg. Kleine Spuren dieser Epoche findet man heute an vielen Orten\, wie zum Beispiel im Rathaus Schöneberg oder auf dem Dorffriedhof und entlang der Hauptstraße. Im Jahre 1908 endete die Ära der Millionäre abrupt. Die Villa des wahrscheinlich reichsten der “Millionenbauern“ wurde abgerissen und nur noch wenige Fotos aus dem privaten Besitz einer Nachfahrin lassen die einstige Größe eines Familienclans erahnen\, dessen Aufstieg und Fall bis zum heutigen Tage Rätsel aufgibt. Die Führung nimmt Sie mit auf eine Spurensuche durch diese Familiengeschichte.   \n\n\n\nTreffpunkt: am Eingangsportal des Rathauses Schöneberg\, John-F.-Kennedy-Platz (U-Bahnlinie 4\, Buslinien M46\, 104\, Station: Rathaus Schöneberg) \n\n\n\nDie Anmeldung bei der VHS ist notwendig:Kursnummer:     TS101.015HEntgelt:                7.30 EURErmäßigt:             5.15 EUR
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SUMMARY:Direkt vor der Haustür - Stolpersteine in Lichtenrade
DESCRIPTION:                             \n\n\n\nStadtteilführung in Kooperation mit der Volkshochschule Tempelhof-SchönebergReferent: Dr. Andreas Bräutigam \n\n\n\nIm Ortsteil Lichtenrade erinnern 33 Stolpersteine an 13 Adressen an von den Nationalsozialisten verfolgte und ermordete Menschen\, die dort jeweils ihren letzten Wohnsitz hatten. Die meisten dieser Menschen waren Jüdinnen und Juden oder sie wurden durch die NS-Rassegesetzgebung zu solchen definiert. In dem ca. zweistündigen Spaziergang wird eine exemplarische Auswahl der Adressen rund um die Bahnhofstraße besucht und über die dort verfolgten Menschen berichtet. \n\n\n\nTreffpunkt: Bahnhof-/ Ecke Wünsdorfer Straße.Eine Anmeldung ist notwendig. \n\n\n\nKursnummer:    TS102.009H Entgelt:               0.00 EURErmäßigt:            0.00 EUR \n\n\n\nZur Anmeldung schicken Sie bitte eine E-Mail an: vhs@ba-ts.berlin.de mit folgenden Angaben: Vorname und Nachname\, Anschrift\, E-Mail-Adresse\, KursnummerFalls Sie nicht teilnehmen können\, bitte kurz per E-Mail absagen.
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