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Der Löffel meines Vaters

Berliner Geschichtswerkstatt


"Der Löffel meines Vaters: Ehemalige Zwangsarbeiter aus Holland, zurück zu den Borsigwerken in Berlin – Tegel". Public-Art Kunstprojekt des holländischen Künstlers René Klarenbeek und der in Berlin geborenen und in den Niederlanden wohnenden Künstlerin Sabrina Lindemann

Der Löffel meines Vaters

Das Kunstprojekt erstreckt sich über einen Zeitraum von 6 Wochen (25. August-30 September 2001). Thema des Projektes ist die Geschichte einer Gruppe ehemaliger Zwangsarbeiter aus den Niederlanden, die bei Rheinmetall-Borsig in Berlin-Tegel während des Zweiten Weltkrieges arbeiten mussten.

Das Kunstprojekt umfasst verschiedene Aktionen, wie u.a. einen Besuch dieser hochbetagten holländischen Männer in Berlin-Tegel, Begegnungen mit Jugendlichen aus Tegel, einen Workshop des Mobilen Instituts für Spurensuche (Sabrina Lindemann in Zusammenarbeit mit der Berliner Künstlerin Birgit Kammerlohr), in dem die Frage nach einem Gedenkzeichen für diesen Ort und seine Geschichte auf verschiedene Art und Weise durch Jugendliche untersucht wird, eine in Tegel herumfahrende mobile Werbefläche (Billboard), auf die René Klarenbeek (in Zusammenarbeit mit Thomas Beier) einen Monat lang jeden Tag ein Bild malen wird. Der Ausgangspunkt für diese Billboardmalereien ist die persönliche Geschichte seines Vaters, der Zwangsarbeiter bei Rheinmetall-Borsig war. Die weitere Entwicklung der Billboardserie wird durch die Reaktionen der Passanten in Tegel einen eigenen, nicht vorhersehbaren Verlauf nehmen.

Auf der eigenen Web-Site www.der-loeffel-meines-vaters.de und in einer Ausstellung auf dem ehemaligen Borsig-Gelände werden die Resultate nach Ablauf dieses Projektes präsentiert.

 

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