Home
Überblick: Zwangsarbeit
Geschichte
Projektarbeit
Vergessenes Lager
Spezialarchiv
Literatur
Infos und Initiativen zur Entschädigung
Firmen
Begegnung

Soforthilfe für ukrainische ZwangsarbeiterInnen

Berliner Geschichtswerkstatt

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Verein für Kontakte zu Ländern
der ehemaligen Sowjetunion
kontakte@berlin.snafu.de

Feurigstraße 19
D-10827 Berlin
Tel. 030 / 78 70 52 88
Fax 030 /  78 70 52 89

Spendenaufruf zur Soforthilfe für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der Ukraine

Unter den Frauen und Männern aus den von der Deutschen Wehrmacht zwischen 1939 und 1945 besetzten europäischen Ländern, die zur Zwangsarbeit verschleppt wurden, sind jene aus Osteuropa bis heute am härtesten betroffen. Aus rassenideologischen Gründen damals diskriminiert und gequält, nach der Heimkehr häufig als „Kollaborateure" verfolgt, leben sie jetzt zumeist in großer Armut.
Auch in der Ukraine gibt es noch zehntausende ehemalige Zwangsarbeiter/innen und Zwangsarbeiter, die auf eine Zuwendung aus Deutschland hoffen. Wir haben uns zur persönlichen Übergabe von Soforthilfen entschlossen in der Befürchtung, daß es für viele bis zur Auszahlung der Stiftungsgelder zu spät sein wird, denn täglich sterben viele dieser hochbetagten Menschen. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer haben uns ihre Zwangsarbeit glaubhaft geschildert, jedoch haben sie aus Angst vor Benachteiligung ihre Arbeitsnachweise in der deutschen Rüstungsindustrie längst vernichtet. Deshalb bekommen sie nichts - Deshalb bitten wir um Spenden!

Spendenkonto: 306 55 99 006 
Kennwort: „Zwangsarbeiter"
Berliner Volksbank
BLZ: 100 900 00 

Die ukrainischen Selbsthilfegruppen ehemaliger „Ostarbeiter" sind unsere Partner. Sie berichten uns laufend über besondere Notfälle. Die Geldübergabe durch Vereinsmitglieder und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen findet alle zwei bis drei Monate statt. Pro Person werden rund DM 500,- ausgezahlt. Bei durchschnittlichen Monatsrenten von 30 bis 40 DM übertrifft diese Zuwendung die in der Ukraine ausgezahlte Jahresrente. In besonderen Härtefällen wird die Zuwendung bis auf DM 1.000,- erhöht. Manchem wird schon geholfen mit fünfzig Mark: Holz für den Winter in einer Bauernkate. Von Oktober 2000 bis August 2001 wurden auf diese Weise rund 100.000 DM ausgezahlt.

Marina Schubarth 
Eberhard Radczuweit

KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. erhielt die Gemeinnützigkeit für „Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und Völkerverständigung". Spenden sind steuerbegünstigt.
Bei Adressenangabe wird unaufgefordert ab DM 100,- die Spendenquittung zugestellt.

 

Website von Kontakte: http://www.kontakte-kontakty.de

 

[ Seitenanfang ] [ Projekt "NS-Zwangsarbeit" ] [ Home ] [ Sitemap ] [ Kontakt ]
© BGW 2000 - 2008. Webmaster: Cord Pagenstecher.