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Ausstellung „Ostarbeiter" in Berlin - Zwangsarbeit für die Kirche

Berliner Geschichtswerkstatt
 
Ausstellungseröffnung Pauluskirche, Berlin-Zehlendorf, 24.11.2001 Die Berliner Geschichtswerkstatt beteiligt sich an der Ausstellung „OSTARBEITER" IN BERLIN – ZWANGSARBEIT FÜR DIE KIRCHE, die in Zusammenarbeit von KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. und der Arbeitsgruppe Kirchenkampf und Zwangsarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg entstand. Zwei Tafeln informieren über das Projekt eines Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit im letzten Berliner Zwangsarbeiterlager.

Marina Schubarth und Eberhard Radczuweit von KONTAKTE e.V. sind Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte 2002.

KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. realisiert mit wechselnden Partnern Wanderausstellungen, die Schicksale von ukrainischen NS-Zwangsarbeitern dokumentieren. Zu den bisherigen Stationen zählten das Berliner Rathaus, die St. Marienkirche am Alexanderplatz, das Haus der Kirche in Charlottenburg, die Pauluskirche in Zehlendorf und die Zitadelle in Spandau. 

Die Ausstellung dokumentiert die Forschungsergebnisse einer Arbeitsgruppe der Ev. Kirche über NS-Zwangsarbeit in Berliner kirchlichen Einrichtungen. Im Mittelpunkt des von KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. gestalteten Ausstellungsbereichs sind die Portraits und Biographien jener ukrainischen Zwangsarbeiter/innen, die vom Verein Zuwendungen erhielten. Beide Ausstellungspartner werden auch künftig Geld sammeln für NS-Opfer in der Ukraine, die von offizieller Seite keine Zuwendungen erhalten werden: es fehlen trotz erwiesener Zwangsarbeit in Deutschland die amtlich anerkannten Dokumente.

> Spendenaufruf

Ausstellungseröffnung Pauluskirche, Berlin-Zehlendorf, 24.11.2001

Zur Ausstellungseröffnung in Zehlendorf am 24.11.2001 wurde ein Scheck von Schülern einer Waldorf-Schule in Reinickendorf überreicht: Unter der Bezeichnung "missing link" hatten Schüler, Eltern und Lehrer Geld für NS-Zwangsarbeiter gesammelt. Die Spenden wurden im Frühjahr 2001 der deutschen Wirtschaft angeboten mit der Massgabe, das Geld umgehend an Zwangsarbeiter auszuzahlen. Der Vertreter der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft verweigerte die Annahme. Und nun wurde dem Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. von den Schülern mit der gleichen Massgabe der Scheck – es ist eine beachtliche Summe – überreicht. Im Dezember 2001 übergab die Vertreterin des Vereins, Frau Marina Schubarth, diese und weitere Spenden bei Hausbesuchen ehemaligen Zwangsarbeiter/innen in der Ukraine.

Weitere Informationen bei Kontakte e.V. unter Tel. 78705288.

Website von Kontakte: http://www.kontakte-kontakty.de

 

Der Ausstellungsteil der Berliner Geschichtswerkstatt:

Vom vergessenen Lager ... zum Dokumentationszentrum Zwangsarbeit

Ausstellungstafeln "Vom vergessenen Lager ... zum Dokumentationszentrum Zwangsarbeit" Ausstellungstafel "Vom vergessenen Lager ..." Ausstellungstafel "... zum Dokumentationszentrum Zwangsarbeit"

 

 

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