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Die Berliner Geschichtswerkstatt beteiligt sich an der Ausstellung „OSTARBEITER"
IN BERLIN – ZWANGSARBEIT FÜR DIE KIRCHE, die in Zusammenarbeit von
KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. und der Arbeitsgruppe Kirchenkampf und Zwangsarbeit
der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg entstand. Zwei Tafeln informieren über das
Projekt eines Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit im letzten Berliner
Zwangsarbeiterlager.
Marina Schubarth und Eberhard Radczuweit von KONTAKTE e.V. sind Träger der
Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte 2002.
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KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. realisiert mit wechselnden Partnern
Wanderausstellungen, die Schicksale von ukrainischen NS-Zwangsarbeitern
dokumentieren. Zu den bisherigen Stationen zählten das Berliner Rathaus, die St.
Marienkirche am Alexanderplatz, das Haus der Kirche in Charlottenburg, die
Pauluskirche in Zehlendorf und die Zitadelle in Spandau.
Die
Ausstellung dokumentiert die Forschungsergebnisse einer
Arbeitsgruppe der Ev. Kirche über NS-Zwangsarbeit in Berliner kirchlichen
Einrichtungen. Im Mittelpunkt des von KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. gestalteten
Ausstellungsbereichs sind die Portraits und Biographien jener ukrainischen
Zwangsarbeiter/innen, die vom Verein Zuwendungen erhielten. Beide
Ausstellungspartner werden auch künftig Geld sammeln für NS-Opfer in der
Ukraine, die von offizieller Seite keine Zuwendungen erhalten werden: es
fehlen trotz erwiesener Zwangsarbeit in Deutschland die amtlich anerkannten
Dokumente.
> Spendenaufruf

Zur Ausstellungseröffnung in Zehlendorf am 24.11.2001 wurde ein Scheck von Schülern einer
Waldorf-Schule in Reinickendorf überreicht: Unter der Bezeichnung
"missing link" hatten Schüler, Eltern und Lehrer Geld für
NS-Zwangsarbeiter gesammelt. Die Spenden wurden im Frühjahr 2001 der
deutschen Wirtschaft angeboten mit der Massgabe, das Geld umgehend an
Zwangsarbeiter auszuzahlen. Der Vertreter der Stiftungsinitiative der
deutschen Wirtschaft verweigerte die Annahme. Und nun wurde dem Verein
KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. von den Schülern mit der gleichen Massgabe der
Scheck – es ist eine beachtliche Summe – überreicht. Im Dezember 2001
übergab die
Vertreterin des Vereins, Frau Marina Schubarth, diese und weitere Spenden bei
Hausbesuchen ehemaligen Zwangsarbeiter/innen in der Ukraine.
Weitere Informationen bei Kontakte e.V. unter Tel. 78705288.
Website von Kontakte: http://www.kontakte-kontakty.de
Der Ausstellungsteil der Berliner Geschichtswerkstatt:
Vom vergessenen
Lager ... zum
Dokumentationszentrum Zwangsarbeit

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