Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager

Die Dreilinden Maschinenbau GmbH beschäftigte zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Maria Cicha kam mit 14 Jahren aus Warschau in das KZ-Außenlager Kleinmachnow: 
"Am 14. September 1944 wurde unsere Gruppe, etwa 400 Frauen, in eine Rüstungsfabrik gebracht. Dort bekam ich eine neue Lagernummer. Die Fabrik, in der wir arbeiten mussten, eine große Halle, lag im Wald und war von einem Zaun umgeben. Es war ein doppelter Stacheldrahtverhau, der innere stand unter Strom. Wir wurden von SS-Leuten (dem Lagerkommandanten und Aufseherinnen) bewacht. Gewohnt haben wir unterhalb der Fabrik, in Zellenstuben, etwa je 30 Frauen in einer. Wir schliefen auf Etagenpritschen. Die Kellerräume waren kalt, feucht, ohne Fenster."
 
Zwangsarbeiterlager der Dreilinden Maschinenbau GmbH, Kleinmachnow
Skizze einer polnischen Überlebenden vom KZ-Außenlager unter der Fabrikhalle