Vergessen und Erinnerung in Kleinmachnow

Nach dem Krieg wurde die Fabrik demontiert. Lange wusste man in Kleinmachnow nichts von der Rüstungsfabrik und den Lagern auf dem "Boschgelände". Mit viel Geduld und Energie haben Dr. Rudolf Mach und der Heimatverein Kleinmachnow dafür gesorgt, dass die Geschichte der Dreilinden Maschinenbau GmbH bekannt wurde. 2002 widmeten sie den Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen eine Erinnerungstafel am Eingangsgebäude der Firma am Stahnsdorfer Damm. 2006 weihte die Gemeinde Kleinmachnow auf dem ehemaligen Lagergelände einen "Ort des Erinnerns" ein. Wo einst die Halle K 24 stand, in der die KZ-Häftlinge gefangen gehalten wurden, befindet sich eine sanierte Mülldeponie. Das Gelände, das bis 1945 als Zwangsarbeiterlager diente, wird mit Wohnhäusern bebaut.

Ehemalige Dreilinden-Zwangsarbeiter aus der Ukraine im Rathaus Kleinmachnow, 2006

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Ausstellung im Rathaus Kleinmachnow, 2006
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Gedenktafel für das Zwangsarbeiterlager der Dreilinden Maschinenbau GmbH, 2006