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Fehrbellin liegt 50 km nordwestlich von Berlin an der Autobahn nach
Hamburg; es ist bekannt durch
die Schlacht von 1675, an die viele Denkmäler und Straßennamen erinnern,
z. B. der Fehrbelliner Platz in Berlin. Nichts erinnert im Ort dagegen an das Arbeitserziehungslager. Das ehemalige Lagergelände ist heute ein Abstellplatz für landwirtschaftliche Geräte und Heuballen.
Auf dem Areal stand jahrelang noch eine ruinöse Holzbaracke,
die aber Anfang 2004 abgerissen wurden. Es gibt keine Gedenktafel. Erhalten ist - außer verschiedenen Fundamenten - noch eine
Steinbaracke, die vermutlich einst von den Wachmannschaften genutzt wurde.
Knapp 500 Meter hinter dem Lagergelände erheben sich die wuchtigen Backstein-Gebäude der
Bastfaserfabrik, in der die Häftlinge Zwangsarbeit leisteten. Nach dem Krieg produzierte die Fabrik als VEB Märkische Bastfaser weiter. Seit der Schließung im Jahr 1990 stehen die Gebäude großenteils leer. Der im Rahmen der Sanierung des Gebiets begonnene Abbruch der alten Bastfaserfabrik stockt derzeit.
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