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Zum Tag des offenen
Denkmals am Sonntag, den 8. September 2002, veranstaltet die Berliner
Geschichtswerkstatt Führungen über und um das NS-Zwangsarbeiterlager in
Treptow-Niederschöneweide.
Zwischen den Mietskasernen von Niederschöneweide wurde 1993 das letzte als
Ensemble erhaltene von einst rund 1000 Berliner Zwangsarbeiterlagern aus der
NS-Zeit entdeckt. Die heute von Werkstätten und Autohändlern genutzten
Baracken wurden seit 1943 für über 2000 ausländische Zwangsarbeiter
aufgestellt. Trotz der aktuellen Entschädigungsdebatte zählen die
Zwangsarbeiter noch immer zu den „vergessenen Opfer“ des
Nationalsozialismus, trotz Denkmalschutz verfällt dieses „vergessene
Lager“. Der Rundgang bezieht das damalige Wohn-, Industrie- und
(Zwangs-)Arbeiterviertel und heutige Sanierungsgebiet Niederschöneweide mit
ein und beginnt am S-Bhf Schöneweide.
Zeit: 11.00 Uhr und 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: S-Bhf Schöneweide, Bahnsteig Ri. Königs Wusterhausen
Details zum Lager.
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