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Zum Tag des offenen
Denkmals am Sonntag, den 10. September 2000, veranstaltete die Berliner
Geschichtswerkstatt Führungen über und um das NS-Zwangsarbeiterlager in
Treptow-Niederschöneweide.
Zwischen den Mietskasernen von Niederschöneweide wurde 1993 das letzte als
Ensemble erhaltene von einst rund 1000 Berliner Zwangsarbeiterlagern aus der
NS-Zeit entdeckt. Die heute von Werkstätten und Autohändlern genutzten
Baracken wurden seit 1943 für über 2000 ausländische Zwangsarbeiter
aufgestellt. Trotz der aktuellen Entschädigungsdebatte zählen die
Zwangsarbeiter noch immer zu den „vergessenen Opfer“ des
Nationalsozialismus, trotz Denkmalschutz verfällt dieses „vergessene
Lager“.
Über 50 Personen nahmen an den Rundgängen über das Gelände und durch
die Baracken teil.
Für Anfang September 2001 ist eine ähnliche Veranstaltung geplant.
Details zum Lager.
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