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Zwischen 2001 und 2003
liefen in 10 Berliner Bezirken Forschungsprojekte mti bezirklichen
Ausstellungen. Die Ausstellungen dokumentierten anschaulich
Ausmaß und Dimensionen des Zwangsarbeitereinsatzes und zeigen darüber hinaus, daß Zwangsarbeit im NS-Regime nicht abgeschottet und »weit weg« stattfand, sondern zur alltäglichen Erfahrung der
Bevölkerung gehörte. Ein allgemeiner Ausstellungsteil informierte an jedem der elf
Ausstellungsorte über die Rahmenbedingungen des Zwangsarbeitereinsatzes und ordnet die regionalen Beiträge in den historischen Gesamtzusammenhang ein.
Originaldokumente und -objekte, audiovisuelle und interaktive Medien, Stadtrundgänge, Informationstafeln im Stadtraum an den authentischen Orten, Zeitzeugengespräche
und pädagogische Workshops ergänzten die Präsentationen der beteiligten Museen.
Eine Begleitpublikation erschien Ende 2002. Sie ist per Online-Bestellung
bei der Berliner Geschichtswerkstatt erhältlich.
Die Geschichtswerkstatt unterstützte dieses Projekt seit Jahren,
u.a. durch Anregungen und Informationen, durch Überlassung von
Archivalien, Fotos und Erinnerungsberichten und durch die Vermittlung
von ZeitzeugInnen.
Die Webseite
des Ausstellungsprojekts ist eingestellt. |