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Aktionstag: "Fünf nach Zwölf" 
Wir gehen dazwischen ...

Berliner Geschichtswerkstatt

Mittwoch, 28. März 2001, 0:05 Uhr, bis Donnerstag 29. März 2001, 0:05 Uhr 
Berlin-Mitte: Ecke Werderstraße und Breite Straße

Kundgebung am Mittwoch um 12.05 Uhr. 
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Die deutsche Wirtschaft scheint in Bundeskanzler Schröder einen prominenten Unterstützer gefunden zu haben. Gemeinsam erklärte man nach einem Spitzengespräch im Kanzleramt am Mittwoch den 14. März, zu ersten Zahlungen an die Opfer dürfe es erst kommen, wenn Deutschlands Großunternehmen und Banken Befriedigung ihrer Sicherheitsvorstellungen signalisieren. 

Das kann dauern. Mindestens vier weitere Monate - geht es nach den Vorstellungen des Vorsitzenden der Stiftungsinitiative, Dr. Manfred Gentz (DAIMLER CHRYSLER) und des Sprechers ihrer Rechtsarbeitsgruppe, Dr. Klaus Kohler (DEUTSCHE BANK). 

Zeit, die die Überlebenden nicht haben. Für sie ist es längst "Fünf nach Zwölf". Über 100.000 Berechtigte sind gestorben, seit Kanzler und Wirtschaft vor zwei Jahren ankündigten, es werde zu schnellen Auszahlungen kommen. Über 24.000 ehemalige Sklaven werden in den kommenden vier Monaten sterben. 

Ohne Leistungen erhalten zu haben. Ohne ein Wort der Entschuldigung. Nur weil Sicherheit für Deutschlands Großunternehmen und Banken wichtiger zu sein scheint als jede Geste der Entschuldigung, jeder Akt der Kompensation. 

Wir laden alle Kritiker der Kaltschnäuzigkeit, alle Gegner des "Sachzwangs" zur Aktion "Fünf nach Zwölf" - Wir gehen dazwischen nach Berlin ein. 24 Stunden von Mittwoch 28. März 0:05 Uhr bis Donnerstag 29. März 0:05 werden wir zwischen Kanzleramt und Haus der deutschen Wirtschaft (gleichzeitig Sitz der Stiftungsinitiative) einen Ort des Protestes und des Nachdenkens eröffnen. An der Ecke Werderstraße und Breite Straße in Berlin-Mitte schaffen wir Platz, um zu erinnern, zu mahnen, zu protestieren, zu trauern, zu fordern. 

Nähere Informationen: http://www.nsberatung.de/eigenes/presse/aktionstag5nach12.htm 

Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte 
Holweider Str. 13-15 
51065 Köln 
Tel.: 0221-612041 
Fax: 0221-9624457 
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