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"Ich sah den Namen Bosch"

Berliner Geschichtswerkstatt

 

"Ich sah den Namen Bosch". Publikation der Berliner Geschichtswerkstatt

Angela Martin:
"Ich sah den Namen Bosch." Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in der Dreilinden Maschinenbau GmbH, hrsg. von der Berliner Geschichtswerkstatt e.V., Berlin: Metropol 2002
ISBN-Nr. 3-932482-79-4
Preis: 17,00

Herbst 1944: Zwei Transporte mit jeweils etwa 400 polnischen Frauen aus dem KZ Ravensbrück erreichen den Berliner Prominentenvorort Kleinmachnow. Sie werden zur Zwangsarbeit in der Dreilinden Maschinenbau GmbH eingesetzt, einer "Schattenfabrik" des Bosch-Konzerns. Im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums und unter größter Geheimhaltung gegründet, beschäftigt das Werk schließlich 5.000 Männer und Frauen in der Produktion von Zubehör für Flugzeugmotoren, darunter 2.500 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Angela Martin hat mit 50 Überlebenden des firmeneigenen Konzentrationslagers gesprochen, die Fotograrin Hucky Fin Porzner hat die Zeitzeuginnen portraitiert. Die Berichte einiger dieser Frauen bilden die Basis des Buches "Ich sah den Namen Bosch", in dem auch die bisher unbekannte Geschichte der Bosch-Tochtergesellschaft rekonstruiert wird. Die Dokumentation wurde von der Berliner Geschichtswerkstatt herausgegeben und ist soeben im Berliner Metropol-Verlag erschienen.   

 

"Ich sah den Namen Bosch". Publikation der Berliner Geschichtswerkstatt


Im Auftrag der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. hat Angela Martin die Geschichte der Firma rekonstruiert und mit zahlreichen Überlebenden des KZ-Außenlagers gesprochen.

Das Buch ist zweisprachig deutsch-polnisch.

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