Sa., 20.02.2016, 14:00 Uhr Stadtrundgang: Was ist noch da? Alt-Berlin neu gesehen

01.02.2016 20:02

Berlin entwickelte sich erst im 19.Jahrhundert vom verschlafenen Provinzstädtchen zur bedeutendsten Stadt Deutschlands und dann Weltmetropole. Ganze Stadteile wurden in hoher Geschwindigkeit aus dem Boden gestampft. Altes verschwand. Vereinzelte Spuren aus den ersten sechs Jahrhunderten von Berlin finden sich aber auch heute noch, wenn man die Spuren zu lesen weiß. Der Rundgang  richtet sich an Personen, die an der Stadtentwicklung Berlins vom 13. bis zum 19. Jahrhundert interessiert sind. Es werden die heute noch sichtbaren und nachvollziehbaren Strukturen der historischen Entwicklung von der spätmittelalterlichen Doppelstadt Berlin/Cölln bis zur preußischen Hauptstadt des frühen 19. Jahrhunderts in den Grenzen der sogenannten Akzisemauer gezeigt. Die Dauer der Führung beträgt ca. zwei Stunden.

 

Die Führung beginnt an den (wieder errichteten) Resten der mittelalterlichen Stadtmauer in der Waisenstraße und führt an der Ruine der Franziskanerklosterkirche vorbei zum Nikolaiviertel, dem Zentrum Alt-Berlins. Der weitere Gang führt uns über die Spreeinsel „Cölln“ zur ersten Stadterweiterung Friedrichswerder innerhalb der Festungsstadt des 17. Jahrhunderts. Der Verlauf des alten Festungsgrabens markiert die Grenze zu den planmäßigen Stadterweiterungen „Dorotheenstadt“ und „Friedrichstadt“, die durchquert wird bis zum Ziel und Endpunkt der Führung, dem Potsdamer Platz und dem Leipziger Platz. Der Verlauf der erst Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissenen Akzisemauer, der bis dahin die Stadtgrenze Berlins bildete, stimmt in diesem westlichen Abschnitt mit der 1961 von der DDR-Regierung errichteten Mauer überein.

 

Führung mit Reinhard Hoppe-Pfaud

Treffpunkt Berlin-Mitte, U-Bhf. Klosterstraße, Ausgang zur Grunerstraße.

       

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