Mo., 7.4., 19 Uhr: Berliner Arbeiterwiderstand - Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation

01.04.2014 05:02

Werkstattgespräch: „Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin“

 

 

 

 

Montag, 7. April 2014 um 19.00

im Laden der Berliner Geschichtswerkstatt,

Goltzstraße 49, Berlin-Schöneberg

 

Berliner Arbeiterwiderstand –

Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation

 

Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation war eine der größten Widerstandsorganisationen in der Endzeit des Naziregimes. Für ihr Ziel „Weg mit Hitler – Schluss mit dem Krieg!“ gewannen sie Verbündete in Berliner Betrieben, unter deutschen Soldaten, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Die Kommunisten Anton Saefkow, Franz Jacob und Bernhard Bästlein bemühten sich um ein breites Widerstandsnetz, das Regimegegner unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Orientierung umfasste. Anton Saefkow, Franz Jacob und Berhard Bästlein wurden verraten, von der Gestapo verhaftet, verurteilt und hingerichtet. Zu den Widerstandsaktivitäten gehörten auch die Organisation von Fluchten von bereits in KZ-Haft befindlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, wie die von Herbert Tschäpe aus dem Ausländerkrankenhaus Mahlow oder von Fritz Reuter aus dem KZ-Außenlager Lichtenrade.

 

 

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt

Gäste: Dr. Bärbel Schindler-Saefkow, Dr. Anja Neumann, Dr. Ulrike Kersting, Dr. Ulrike Kersting

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