Mo., 07.03.2016 um 19:00 Uhr Werkstattgesprach: Wieso, weshalb, warum? - Der gescheiterte Aufbruch der Frauen

15.02.2016 18:20

Nach Kriegsende wollten sich viele deutsche Frauen an dem demokratischen Aufbau beteiligen - was sich in der Gründung der überparteilichen Frauenausschüsse widerspiegelt. Diese waren nicht nur ein sozialpolitisches Netzwerk, sondern auch Sprachrohr für frauenpolitische Anliegen. Die Frauenausschüsse gingen 1947 im Demokratischen Frauenbund Deutschlands (DFD) auf, dessen Gründung von der SED forciert worden war. Dennoch wurde auch im DFD zunächst das Prinzip der Überparteilichkeit gewahrt. Anhand der Biografien von Anne-Marie Durand-Wever (1. DFD-Vorsitzende/parteilos) und Elli Schmit (2. DFD-Vorsitzende/SED) soll aufgezeigt werden, wie in der Folgezeit Parteien - und damit Männer - Einfluss auf die Frauenpolitik genommen haben.

 

Moderation: Dr. Elke Mocker

Gast: Rita Pawloski, Historikerin

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt

Goltzstraße 49, 10781 Berlin-Schöneberg

U-Bahnhof Eisenacher Straße

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