Mo., 04.04.2016 um 19 Uhr: Werkstattgespräch "Kalter Krieg auf der Bühne"

21.03.2016 19:47

Werkstattgespräch: Kalter Krieg auf der Bühne - Wolfgang Harich als Theaterkritiker


Harich ist vor allem als marxistischer Philosoph und Dissident bekannt, gehörte in den ersten Nachkriegsjahren mit Friedrich Luft und Paul Rilla aber auch zu den wichtigsten Theaterkritikern Berlins. Die Bedeutung, die das Theater damals als „moralische Anstalt“ für die demokratische Erziehung der Deutschen hatte, kann kaum überschätzt werden. Was allerdings unter Demokratie zu verstehen sei, darüber wurde heftig gestritten; der Systemkonflikt bestimmte zunehmend auch Spielpläne und Inszenierungen. Mit einem Hörstück, Vortrag und Diskussion wird die Berliner Theaterlandschaft von 1945 bis 1948 beleuchtet. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf einige der Zeitungen, die damals gegründet wurden wie der amerikanisch lizensierte „Tagesspiegel”, die linksliberale französische Tageszeitung „Kurier“ und die „Tägliche Rundschau“, das Blatt der Sowjetischen Militäradministration.

 

Gast: Angela Martin, Historikerin, Moderation: Jürgen Karwelat

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin-Schöneberg

U-Bahnhof Eisenacher Straße

 

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