Mo, 27.02.2012 um 19.00 Uhr: 30 Jahre Geschichtsarbeit „von unten“ – Reicht das jetzt?

29.01.2012 17:42

Als die Berliner Geschichtswerkstatt vor 30 Jahren gegründet wurde, war sie Teil einer breiten politischen Bewegung, mit der die Betroffenen ihr Schicksal und auch die Darstellung ihrer Geschichte „in ihre eigene Hand“ nehmen wollten. Seit ihrer Gründung hat sie sich in zahlreiche gesellschaftliche Diskussionen wie Fragen zu Gedenktafeln, Straßennamen und Entschädigung von ZwangsarbeiterInnen eingeschaltet.  Ein Schwerpunkt lag in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Heute ist sie als Institution anerkannt und akzeptiert. In der Gesellschaft herrscht ein weitgehender antifaschistischer Grundkonsens. Auch die erzählte Geschichte, Oral History, hat sich in der Geschichtswissenschaft und Geschichtsvermittlung als Methodik etabliert.

Hat die Berliner Geschichtswerkstatt damit ihr Ziel erreicht oder besteht weiter Existenzberichtigung und Handlungsbedarf? Die Diskussionsveranstaltung soll am historischen Ort stattfinden: im Kreuzberger Mehringhof, dort wo der Verein sich 1981 gegründet hat.

 

Wir diskutieren mit drei ehemaligen Vereinsmitgliedern

 

 

Thomas Lindenberger,
Mitarbeiter des Zentrums für zeithistorische Forschung Potsdam,
Siegfried Heimann,
Historische Kommission der SPD,
Susanne zur Nieden,
Lehrerin

 

Moderation: Jürgen Karwelat,
Vorstandsmitglied der Berliner Geschichtswerkstatt

 

 

Montag, den 27. Februar 2012, 19 Uhr
Mehringhof, Versammlungsraum
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin

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