Mo, 23.4.2012 um 19 Uhr: Zeitzeugen noch zeitgemäß?

01.04.2012 17:39

 

Das Online-Archiv der Freien Universität Berlin „Zwangsarbeit 1939-1945“ basiert auf lebensgeschichtlichen Interviews von 590 ehemaligen KZ-Häftlingen, Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus 27 Ländern. 32 Initiativen und Institutionen, darunter die Berliner Geschichtswerkstatt, haben 2005/2006 beim Dokumentationsprojekt „Dokumentation der Lebensgeschichten ehemaliger Zwangs- und Sklavenarbeiter“ der Stiftung EVZ mitgewirkt. Im Auftrag der Berliner Geschichtswerkstatt wurden 11 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im polnischen Lodz interviewt.

 

Die „Erlebnisgeneration“ wird bald nicht mehr unter uns sein. Wir diskutieren über die Möglichkeit und Grenzen der bisherigen Zeitzeugenarbeit und deren Perspektiven. Wir sprechen mit

-         Regina Szepansky, Tochter des Sachsenhausenhäftlings Wolfgang Szepansky und

-         Vorsitzender des Sachsenhausenkomitees

-         Cord Pagenstecher, Online-Archiv der FU Berlin und BGW-Mitglied

-         Gisela Wenzel, Gesprächspartnerin der Zeitzeuginnen in Lodz

-         Ruth Zantow, BGW-Mitglied

-         Lutz Sand, BGW-Mitglied

 

Die Moderation hat Andreas Bräutigam, Vorstandsmitglied der Berliner Geschichtswerkstatt e.V., übernommen.

 

Montag, den 21. April 2012, um 19 Uhr im Laden der Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin

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