Mo., 18. Mai 2020 um 19 Uhr Werkstattgespräch 100 Jahre Groß-Berlin: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

18.05.2020 21:52

Wohnen in der wachsenden Stadt Berlin – damals wie heute eine Herausforderung

Mit der Bildung Groß-Berlins eröffneten sich neue Möglichkeiten für die städtebauliche Entwicklung und für neue Formen des dringend benötigten Wohnraums für die Menschen, die nach Berlin strömten. Spätestens ab 1924 griff der Staat massiv mit sozialorientiertem Wohnungsbau in die Entwicklung ein. Es entstanden die bekannten Großsiedlungen des „Neuen Bauens“, von denen einige heute als Weltkulturerbe anerkannt sind. Wichtige Protagonisten waren die Architekten Bruno Taut und Martin  Wagner. Das damalige Ziel galt der Entwicklung gesunder und bezahlbarer Wohnungsangebote. Wir lernen einige der in den 1920er Jahren entwickelten Instrumente und Organisationen kennen und fragen, was wir heute für die wieder wachsende Stadt Berlin lernen können.

Gast: Matthias Boye, Dipl. Ing. Und Architekt, Bruno-Taut-Laden

Moderation: Marieluise Handrup, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstr. 49 in Berlin Schöneberg

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