Mo., 18. Juli um 19:00 Uhr Werkstattgespräch vor Ort: Pack die Badehose ein - Ralf Steeg und seine Vision von einer sauberen Spree

23.06.2016 18:12

Wellenbäder, allabendliches Lichtauchen, Nymphen, die mit goldenen Haaren aus dem Wasser steigen, die Erfindung des Brustschwimmens. Berlin war nicht nur reich an Flussbädern – von denen es bis zur Schliessung im Jahr 1926 zeitweise bis zu 20 gab – sondern auch an Geschichten rund um das Baden und Schwimmen. Warum man heute nicht einfach in die Spree springen kann, wo die breiteste Stelle des Flusses ist, warum man in Berlin gut lernen kann, gegen den Strom zu schwimmen, was die sogenannte Mischkanalisation mit der Spree zu tun hat, wie eine Insel im Fluss die Wasserqualität verbessert, ob wir vielleicht doch bald wieder im klaren Spreewasser tauchen können? Über all das berichtet der Ingenieur Ralf Steeg, der eine neue Technologie erfunden hat, die Abwassereinleitungen in den Fluss verhindert.

 

Anschließend liest die Autorin Sandra Prechtel aus „DER WASSERMANN“, die abenteuerliche Lebensgeschichte von Ralf Steeg: Eine rebellische Jugend in der DDR, Fluchtversuch, Jugendgefängnis, Freikauf, West-Berlin in den 80ern, die Entdeckung seines Lebensthemas: die Spree, und der unendliche Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie. 

 

Treffpunkt: Berlin-Osthafen, Stralauer Allee 5, am Ufer der Spree

Zeit: Montag, 18. Juli 2016, 19:00 Uhr

Begrüßung: Sema Binia 

Führung: Ralf Steeg

Lesung: Sandra Prechtel

Eintritt frei

Wer Sitzkissen hat, kann sie gern mitbringen.

Anmeldungen über info@berliner-geschichtswerkstatt.de

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