Mo, 16. Juni 2014 um 19 Uhr Widerstand war möglich - Julius und Annedore Leber

13.06.2014 15:57

Werkstattstattgespräch

Widerstand war möglich - Kohlenhandlung Julius und Annedore Leber.

Montag, den 16. Juni 2014 um 19 Uhr im Laden der Berliner Geschichtswerkstatt

 

Nach seiner Entlassung aus dem KZ 1937 war der ehemalige SPD-Reichstagsabgeordnete Julius Leber als Kohlenhändler in der Schöneberger Torgauer Straße tätig. Die Kohlenhandlung diente als konspirativer Treffpunkt. Leber gehörte zu den Vorbereitern des 20. Juli 1944 und wurde in Widerstandskreisen als künftiger Reichskanzler oder Innenminister gehandelt. Nach Verhaftung und Schauprozess wurde Julius Leber am 5. Januar 1945 in Plötzensee hingerichtet.

Nach 1945 führte seine Witwe Annedore Leber die Kohlenhandlung weiter. Dort führte sie den Mosaik-Verlag. Mit ihren Veröffentlichungen machte sie den Widerstand in der NS-Zeit bekannt.

Die ehemalige Kohlenhandlung soll als „Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber“ eingerichtet werden.

 

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam

Gäste: Annette Maurer-Kartal, Dr. Dörte Döhl (AK Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber)

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