Mo., 10. Februar um 19 Uhr: Oda Schottmüller - Agentenflittchen" oder "Kundschafterin Moskaus?"

03.02.2014 19:03

Oda Schottmüller – „Agentenflittchen“ oder „Kundschafterin Moskaus“?

 

 

Oda Schottmüller wurde 1942 von der Gestapo beim Fahndungskomplex „Rote Kapelle“ festgenommen. Obwohl nie nachgewiesen, beschuldigte man sie, sich an Funkversuchen nach Moskau beteiligt zu haben. Sie wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Basierend auf der Gestapo-Lüge, die „Rote Kapelle“ sei Teil der sowjetischen Auslandsspionage, wurde sie in der Bundesrepublik bis Mitte der 1980er Jahre aus dem offiziellen Gedenken an den Widerstand gegen das NS-Regime ausgegrenzt. In der DDR hingegen deutete das MfS die „Rote Kapelle“ systematisch zur „Kundschafterorganisation für die Sowjetunion“ um und erfand eine dazu passende Biografie Oda Schottmüllers.

 

Veranstaltung in den Räumen der Berliner Geschichtswerkstatt

Goltzstraße 49, 10781 Berlin, U-Bahnhof Eisenacher Straße

 

Moderation: Sonja Miltenberger

Gast: Dr. Geertje Andresen (Autorin des Buches „Wer war Oda Schottmüller?“)

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