Mi., 6. November 2019 um 19 Uhr: „Alles war möglich – oder doch nicht? Die Ostberliner Kunstszene in der „Wende“-Zeit 1989/90 am Beispiel des ACUD.“

03.09.2019 18:21

Zu Gast: die Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania, die Künstlerin Dinah Busse und Juppy von der ufaFabrik in Tempelhof

In der „Wende“-Zeit 1989 gründen in Ost-Berlin vier junge Leute außerhalb des offiziellen DDR-Kulturbetriebs eine Galerie mit dem Namen ACUD, unter Verwendung der Anfangsbuchstaben der vier Vornamen der GründerInnen. Claudia und Dinah geben das „C“ und das „D“. Sie ertrotzen sich von der KWV (Kommunalen Wohnungsverwaltung) Räume in der Rykestraße. Es war eine der ersten unabhängigen Galerien in Ost-Berlin. ACUD bis heute Stürme erlebt, hat überlebt und besteht als Kulturprojekt in der Veteranenstraße 21 in Berlin-Mitte weiter. Juppy, (Mit-)Begründer der ufaFabrik 1979 in Tempelhof blickte aus West-Berlin auf die unabhängige Kulturszene im Osten.

Jürgen Karwelat, Mitglied im Vorstand der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.,

befragt die drei Gäste, wie es dazu kam und ob die damalige „Wende“-Zeit tatsächlich so kreativ-chaotisch war, wie es manche Leute heute behaupten. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Bürgerkomitee „15. Januar“ e.V. durchgeführt.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin-Schöneberg

 

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