Kein Ort der Freiheit - Eine neue Broschüre über den Flughafen Tempelhof

31.03.2012 17:02

tl_files/bgw/verein/intern/tempelhof-broschuere.jpgDas Tempelhofer Feld 1933-1945

 

herausgegeben von der Berliner Geschichtswerkstatt.

 

Über den Umgang mit den baulichen Hinterlassenschaften des NS-Regimes wird in Deutschland seit Jahren intensiv diskutiert. Dabei sind insbesondere die sogenannten Täterorte, an denen die nationalsozialistischen Entscheidungsträger die Massenverbrechen des NS-Regimes planten und befehligten, Gegenstand kontroverser Debatten.

 

Das Tempelhofer Feld und der Tempelhofer Flughafen waren solche Täterorte: Schauplatz der NS-Masseninszenierungen, der Luftkriegsplanung und Luftrüstung. Zugleich waren sie auch Orte der Unterdrückung und des Leidens: Über 8000 Häftlinge waren dort im KZ Columbia inhaftiert und über 3500 Menschen mussten für die Lufthansa und die Weserflugzeugwerke Zwangsarbeit leisten und auf dem Flughafengelände in Baracken wohnen. Die Opfer dieses menschenverachtenden Unterdrückungssystems waren Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche - mitten in der Stadt Berlin.

 

Der vorliegende Sammelband versucht einen ersten Überblick auf die Facetten des Flughafens Tempelhof unter der nationalsozialistischen Herrschaft zu geben: Vom Terror des frühen KZ-Systems zur Mobilisierung und Teilhabe der Wissenschaften und der Industrie an Hochrüstung und Vernichtungskrieg. Das Buch entstand aus einer Zusammenfassung von Vorträgen, die der „Förderverein für ein Gedenken der NS-Verbrechen auf und um das Tempelhofer Feld e.V.“ im Jahr 2011 gehalten hat.

 

Sie können die Broschüre zum Preis von 6 Euro zuzüglich Versandkosten hier bei uns bestellen: Online-Bestellformular.

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