Di., 11.September 2018: Veranstaltung: 1968 Ost trifft 1968 West

24.07.2018 17:42

1968 Ost trifft 1968 West
1968 und die Folgen für 1989 und bis heute


Die Podiumsdiskussion: am Dienstag, 11. September 2018 um 18.30 Uhr


Ort: Ehemaliges Stasi-Gelände
Ruschestraße 103 Haus 1, linker Aufgang, Berlin-Lichtenberg (10365), U-Bahnhof Magdalenenstraße (U 5, 11 Minuten vom Alex)
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Geschichtswerkstatt und Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

Als im Westen noch von einer sozialistischen Revolution geträumt wurde, starb im Osten der Traum vom Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Doch trotz sehr verschiedener Erfahrungen gab es persönliche Treffen wie jene von Robert Havemann, Gerd Poppe, u.a. mit Rudi Dutschke u.a.. Der intellektuelle Austausch der 68er in Ost und West war jedoch schwierig. Gab es beiderseitige Sympathien, überwogen Gemeinsamkeiten oder Vorbehalte? Was blieb von 1968 außer dem Marsch durch die Institutionen von Figuren wie Gerhard Schröder oder Joschka Fischer? Hat das Erstarken des Rechtspopulismus im Osten auch mit dem Fehlen einer größeren 68er-Bewegung zu tun? Und woher kommt die starke Abneigung mancher Konservativer und Rechtspopulisten gegenüber den 68ern? Fußte die Friedliche Revolution von 89 - wie Jan Faktor meint - auch auf Ideen der westdeutschen 68er-Generation oder blickten die Oppositionellen in Ost und West eher „aneinander vorbei“? Nach Antworten suchen der Schriftsteller Jan Faktor (geb. 1951 in Prag), der frühere DDR-Oppositionelle und spätere Politiker von Bündnis90/Die Grünen Gerd Poppe (geb. 1941 in Rostock) und der Autor Peter Schneider (geb. 1940 in Lübeck).

 


Moderation: Peter Lassau (Berliner Geschichtswerkstatt) und Rüdiger Rosenthal, freier Journalist

auf dem Podium diskutieren:


Jan Faktor, Schriftsteller, geb. 1951 in Prag

Gerd Poppe, DDR-Oppositionelle und später Politiker von Bündnis90/Die Grünen, geb. 1941 in Rostock

Peter Schneider, Schriftsteller, früher SDS Berlin, geb. 1940 in Lübeck.

 

 

 

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